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«Wir sind katastrophal»: Standpauke rüttelt Espen wach

FC Luzern2:2FC St. GallenZum Fussball-KalenderFC LuzernBeendet2:2FC St. GallenVasovic 10'Villiger 77'Balde 73' (P), 87'08.04.2026, 10:45 Uhr

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vor 49 Minuten

90. Minute (+4)

Für St.Gallen geht es nächste Woche weiter, am Sonntag um 15:00 Uhr treffen sie im Cup-Halbfinal auswärts auf Yverdon-Sport. Luzern hat zwei Wochen Pause und trifft in der 34. Runde auswärts auf die Grasshoppers.

vor 54 Minuten

90. Minute (+4)

St.Gallen steht nach wie vor auf Rang zwei, der Rückstand auf Thun beträgt noch elf Zähler. Auf Lugano beträgt der Vorsprung drei Punkte. Luzern bleibt auf dem siebten Rang, gleichauf mit Servette und einen Punkt vor Lausanne-Sport. Nun wird die Tabelle geteilt: Luzern steht in der Relegation Group, für die Innerschweizer geht es um nicht mehr allzu viel. Für St.Gallen hingegen geht es in fünf Spielen in der Championship Group noch um die europäischen Plätze.

vor 58 Minuten

90. Minute (+4)

So endet eine unterhaltsame Partie 2:2 unentschieden. St.Gallen hatte über weite Strecken Mühe, die Ausfälle von Görtler, Witzig und Daschner waren klar spürbar. Lange ging offensiv nur wenig, doch Luzern gelang es nicht, daraus Profit zu schlagen, zu oft verliefen die Konter im Sande. So müssen die Innerschweizer am Ende noch den Ausgleich hinnehmen. St.Gallen ist damit seit 14 Spielen ungeschlagen, hat aber gleichzeitig auch zum zwölften Mal in Folge in Luzern nicht gewonnen.

18:33 Uhr

90. Minute (+4)

Die Espen werfen danach alles nach vorne und gleichen kurz vor Schluss tatsächlich erneut aus: Nach einem Durcheinander im Luzerner Strafraum behält Baldé die Übersicht und trifft zum 2:2. Beide Teams suchen danach noch den Lucky Punch, doch der will nicht mehr fallen.

18:32 Uhr

90. Minute (+4)

Das Spiel plätschert anschliessend etwas vor sich hin, bis Piccolo plötzlich auf den Punkt zeigt: Nach einem Eckball kommt es zum Zweikampf zwischen Stanic und Kabwit, der St.Galler geht zu Boden, es gibt Penalty für St.Gallen. Baldé läuft an und trifft souverän zum Ausgleich. Luzern reagiert aber umgehend und geht nur wenige Minuten später wieder in Führung, nach einem Eckball steigt Villiger am höchsten und trifft per Kopf.

18:31 Uhr

90. Minute (+4)

St.Gallen hat auch zu Beginn der zweiten Halbzeit Mühe, Luzern steht gut und lässt kaum etwas zu. Nach rund einer Stunde haben die Espen dann aber die Riesenchance auf den Ausgleich: Baldé kommt am Strafraumrand an den Ball, verschafft sich etwas Raum und zimmert die Kugel per Schlenzer an die Latte. Im direkten Gegenzug erhöht Luzern beinahe auf 2:0, nach einem tollen Pass in die Tiefe von Di Giusto chippt Vasovic den Ball über Zigi, aber auch am Tor vorbei.

18:25 Uhr

90. Minute (+4)

Nach dem Schlusspfiff gibt es noch eine Rudelbildung, Gaal und Bajrami geraten aneinander. Die beiden werden aber voneinander getrennt, dann beruhigt sich die Lage rasch wieder.

18:23 Uhr

90. Minute (+4)

Das war’s! Luzern und St.Gallen trennen sich 2:2 unentschieden.

18:22 UhrSpielende

90. Minute (+5)

Spielende (2:2)

18:22 Uhr

90. Minute (+4)

Kleine-Bekel unterbindet einen Konter mit einem klaren Halten, auch er sieht noch die Gelbe Karte.

Wieder kein Sieg in Luzern «Wir sind katastrophal»: Standpauke rüttelt Espen wach

Es bleibt dabei: Der FC St. Gallen kann in Luzern seit Jahren nicht gewinnen. Immerhin sichert Aliou Baldé den Espen einen Punkt. Dabei dürfte auch die Standpauke in der Pause eine Rolle gespielt haben.Publiziert: 18:29 Uhr|Aktualisiert: vor 16 Minuten Teilen1/11Zwischen Luzern und St. Gallen gibts keinen Sieger.Foto: keystone-sda.chCarlo Emanuele Frezza und Cédric Heeb

Das Spiel

Klingt verrückt, ist aber wahr: Der FC St. Gallen hat in diesem Jahrzehnt noch nie in Luzern gewonnen. Der letzte Sieg in der Swissporarena datiert vom 1. Dezember 2019 (4:1). Seither warten die Espen einen Auswärtserfolg – und das bleibt so.

Wer denkt, dass das frühe Führungstor von FCL-Teenie Vasovic ein Spektakel im Luzerner Regen einläutet, wird enttäuscht. Beide Teams tun sich offensiv schwer, wobei die St. Galler gar nichts auf die Reihe kriegen. Dass Captain Görtler und Edeltechniker Daschner als Dreh- und Angelpunkte im Mittelfeld fehlen (beide gelbgesperrt), merkt man.

In der Pause wirds in der FCSG-Kabine richtig laut (siehe «Das gab zu reden») – und die Ansage zeigt Wirkung. Plötzlich tauchen die Espen vermehrt vor Loretz im Luzerner Tor auf und kommen zu guten Chancen. Baldés Schlenzer nach einer Stunde lenkt Loretz mit den Fingerkuppen den Ball an die Latte.

Baldé ist dann auch der Mann, der einen fälligen Penalty zum Ausgleich verwandelt (73.). Die Gäste sind zurück – aber nur für gerade vier Minuten: Die St. Galler Abwehr gewährt Villiger bei einem Eckball zu viele Freiheiten. Der FCL führt wieder, aber ebenfalls nicht lange. Wieder ist Baldé der St. Galler Retter, der zum Ausgleich trifft (87.).

So gehen zwei Serien weiter: St. Gallen bleibt im 13. Spiel in Folge ungeschlagen, aber eben auch ohne Sieg in Luzern.

Die Tore

9. Minute, Andrej Vasovic, 1:0. Owusu lanciert auf der rechten Seite Kabwit mit einem Ball in die Tiefe. Der Kongolese legt quer in den Strafraum, wo der Ball an den zweiten Pfosten durchkullert. Di Giusto und Stevanovic grätschen gleichzeitig rein, bevor Nutzniesser Vasovic die Kugel ins Tor stochern kann.

73. Minute, Aliou Baldé, 1:1. Okoroji bringt den Eckball ins Zentrum, wo Gaal am höchsten steigt. Sein Kopfball landet bei Stanic, der von Kabwit getroffen wird. Schiedsrichter Piccolo entscheidet sofort auf Penalty, Baldé verwandelt unten links.

77. Minute, Lars Villiger, 2:1. Der FCL kann Eckbälle. Ciganiks flankt den Ball mit links in den Strafraum, wo Villiger viele Freiheiten geniesst und ungestört zur Führung einnickt. FCSG-Verteidiger Gaal steigt zwar auch hoch, aber eben einen Meter neben Villiger.

87. Minute, Aliou Baldé, 2:2. Nach einer St. Galler Ecke herrscht Chaos im Luzerner Strafraum. Die Innerschweizer bringen den Ball nicht weg, Ouattaras Abschluss wird abgeblockt und landet vor Baldé. Er täuscht den Schuss an, lässt damit Bajrami aussteigen und schiebt in die weite Ecke ein.

Der Beste

Aliou Baldé. Mit seinem Doppelpack rettet er dem FCSG einen Punkt – und ist an einem insgesamt dürftigen Arbeitstag der einzige Lichtblick der Ostschweizer.

Der Schlechteste

Tom Gaal. Der St. Galler Abwehrmann sieht bei beiden Luzerner Treffern unglücklich aus.

Die Stimmen (gegenüber Blue)

Lars Villiger (FCL-Stürmer): «Wir hatten eine starke erste Halbzeit und klar Oberwasser. Wir hatten mehr Energie und haben mehr Duelle gewonnen. In der 2. Halbzeit waren wir träge und konnten nicht mehr genug Druck nach vorne machen. Mit dem Penalty haben wir St. Gallen wieder ins Spiel gelassen.» Zu seinem Tor sagt er: «Es war ein schönes Tor mit gutem Timing. Aber wenn man nicht als Sieger vom Platz geht, hat es einen bitteren Nachgeschmack.»

Pascal Loretz (FCL-Goalie): «Die Gegentore sind schade. Wenn du zweimal in Führung gehst, so eine Leistung zeigst und so viel Energie auf den Platz bringst, willst du das Spiel auch gewinnen. Gegen St. Gallen ist es immer speziell. Diese Duelle machen uns immer heiss, die Fans waren heiss. Wir wussten, wie wichtig das Spiel für sie war und das peitschte uns umso mehr an.»

Jozo Stanic (FCSG-Verteidiger): «Zuerst: Herzlichen Glückwunsch an Betim Fazliji, der heute sein Comeback feiern konnte. Das tut uns allen gut, nicht nur ihm. Umso wichtiger, dass wir einen Punkt geholt haben. Es war ein hitziges, intensives Spiel, aber wir haben die Ruhe bewahrt und konnten den Fans etwas zurückgeben. Auswärts in Luzern ist immer eklig. Du nimmst lieber den Punkt mit, als dass du verlierst. Wir müssen den Abstand hinter uns beibehalten und da hilft jeder Punkt.»

Das gab zu reden

Der St. Galler Auftritt in der ersten Hälfte ist eine Zumutung. Das sehen die Akteure der Espen genauso. Da sich der Medienraum direkt neben der Garderobe befindet, ist in der Pause gut zu hören, was man vom Auftritt in der ersten Halbzeit hält: gar nichts. «Das kann nicht sein. Wir sind katastrophal», ist durch die Türe zu hören.

Das gab zu reden II

Der FC St. Gallen ist für den FC Luzern so etwas wie ein Lieblingsgegner – besonders in der Swissporarena. In den letzten zehn Jahren verlor Blau-Weiss dieses Duell zu Hause nur einmal, und unter Mario Frick sogar gar nie. Der Liechtensteiner ist in diesem Rivalenspiel in acht Heimpartien ungeschlagen geblieben.

Das gab zu reden III

Die Leidenszeit von Betim Fazliji ist vorbei. Der Defensivspieler des FC St. Gallen feiert in Luzern sein Comeback, nachdem er seit dem 22. Februar 2025 mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war. Beim 2:2 gegen den FC Basel verletzte sich der 26-Jährige schwer, nachdem er erst fünf Spiele zuvor von seinem ersten Kreuzbandriss zurückgekehrt war.

Die Schiris

Luca Piccolo (Schiedsrichter), Matthias Sbrissa und Noël Lötscher (Assistenten) sowie Sven Wolfensberger (VAR). Piccolo spricht früh eine erste, harte Verwarnung gegen FCSG-Profi Boukhalfa aus, der damit im nächsten Spiel gesperrt fehlen wird. Die Partie hätte dadurch an Schärfe gewinnen können – blieb aber insgesamt ruhig. Der Penalty-Entscheid ist vertretbar, ansonsten hatte das Schiri-Gespann nur wenige heikle Szenen zu beurteilen.

Die Fans

13'779 Fans kommen trotz garstigen Bedingungen in die Swissporarena. Doch sie sehen kein Spektakel, wie es im Vorfeld FCL-Coach Frick angekündigt hat.

So gehts weiter

Es ist so weit, die Super League wird in zwei Hälften geteilt. Der FC St. Gallen wird in der Meisterrunde spielen und dort am Sonntag, 26. April auswärts auf YB treffen (16.30 Uhr). Zuvor kämpfen die Espen aber noch um den Einzug in den Cupfinal. Die Halbfinal-Partie gegen Yverdon findet nächsten Sonntag um 15 Uhr statt. Für den FCL gehts derweil am Samstag, 25. April um 18 Uhr in Zürich gegen GC weiter. 

Brack Super League 25/26
MannschaftSPTDPT
1FC Thun323671
2FC St. Gallen332460
3FC Lugano331257
4FC Basel32853
5FC Sion331652
6BSC Young Boys33548
7FC Luzern33340
8Servette FC33040
9FC Lausanne-Sport33-1039
10FC Zürich33-1834
11Grasshopper Club Zürich33-2527
12FC Winterthur33-5119
MeisterschaftsrundeAbstiegsrundeBrack Super League 25/26
MannschaftSPTDPT
1FC Thun323671
2FC St. Gallen332460
3FC Lugano331257
4FC Basel32853
5FC Sion331652
6BSC Young Boys33548
7FC Luzern33340
8Servette FC33040
9FC Lausanne-Sport33-10
39
10
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Luca
Piccolo
Schweiz
Anstoss
Sonntag
12. April 2026 um 16:30 Uhr
Stadion
Luzern, Schweiz
Swissporarena
Kapazität
16'490
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