Sion schiesst Lausanne aus dem Tourbillon
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18:19 UhrSpielende90. Minute (+5)
Spielende (3:0)
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Peter Zeidler, sichtlich unzufrieden mit der Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit, reagierte zur Pause mit einem Dreifachwechsel. Zwar wirkte Lausanne zu Beginn des zweiten Durchgangs etwas engagierter, wirklich zwingend wurde es für die Waadtländer aber nicht.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Nächste Woche macht die Super League den Cup Halbfinals Platz. Auf den FC Lausanne-Sport wartet dann am 25. April das Duell zu Hause gegen den FCZ, während der FC Sion am 26. April beim FC Basel gastiert.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Danach war die Messe gelesen, die Partie plätscherte dem Schlusspfiff entgegen. Sion gewinnt das Romand-Derby diskussionslos mit 3:0. Da YB parallel nur unentschieden spielt, bauen die Sittener den Vorsprung auf Rang sechs aus und erhöhen gleichzeitig den Druck auf den FCB, der noch sein Nachholspiel gegen Thun vor sich hat.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Trotz der komfortablen Führung hatte Sion noch nicht genug: Die eingewechselten Berdayes und Surdez kombinierten sich sehenswert durch die Abwehr, ehe Letzterer zum 3:0 traf und seinen Premierentreffer im Sittener Dress erzielte.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Nur eine Zeigerumdrehung später wurde es erneut laut im Tourbillon, denn Kanagasingam zeigte nach einem Trikotzupfer von Sow an Nivokazi auf den Punkt. Kabacalman übernahm, jagte den Ball jedoch deutlich über das Tor und verpasste den möglichen Doppelschlag. Nur zwölf Minuten später bot sich die nächste Gelegenheit vom Punkt: Nach einem Foul von Soppy an Hefti entschied Kanagasingam erneut auf Elfmeter. Diesmal trat Chouaref an und verwandelte souverän zum 2:0.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
In der 57. Minute schlug Sion dann etwas aus dem Nichts zu. Soppy misslingt die Klärung eines tiefen Balls und befördert die Kugel unglücklich ins Zentrum. Dort legte Nivokazi stark auf Kololli ab, der allein vor Letica eiskalt blieb und zur Führung einschob.
18:19 Uhr90. Minute (+4)
Dann ist Schluss im Wallis! Sion schlägt Lausanne diskussionslos mit 3:0!
18:17 Uhr90. Minute (+2)
Die Partie plätschert dem Schlusspfiff entgegen. Sion hat die Angriffsbemühungen inzwischen weitgehend eingestellt, während Lausanne diese über die gesamten 90 Minuten hinweg kaum je wirklich in Gang gebracht hat.
18:15 Uhr90. Minute
Nachspielzeit
Waadtländer chancenlos Sion schiesst Lausanne aus dem Tourbillon
Das Westschweizer Derby beginnt verhalten. Lausanne begnügt sich mit der Abwehrarbeit, während Sion die nötige Effizienz in der Offensive fehlt. Ab der 60. Minute kommen die Sittener in Fahrt und fegen die Gäste mit 3:0 vom Platz.Publiziert: 18:34 Uhr Teilen1/11Sion bezwingt Lausanne zu Hause mit 3:0.Foto: keystone-sda.chPetar Djordjevic und Tim GuilleminDAS SPIEL
Nach einer zähen ersten Halbzeit kommt Sion in Fahrt und fertigt die Gäste aus Lausanne 3:0 im Tourbillon ab. Franck Surdez kommt dabei zu seinem ersten Super-League-Treffer.
Sion macht von Beginn an mehr fürs Spiel. Während sich die Sittener um den Führungstreffer in der ersten Halbzeit bemühen, begnügen sich die Waadtländer mit der Abwehrarbeit. Dabei fällt besonders Lausannes Karim Sow auf. Der grossgewachsene Innenverteidiger geht hart in die Zweikämpfe und räumt hinten alles ab. Trotz deutlicher Überlegenheit kommt Sion in der ersten Halbzeit zu lediglich einer Top-Chance. Rilind Nivokazi kommt alleine vor das Lausanne-Tor, trifft aber nur den Waadtländer Keeper Karlo Letica, der die Null zur Pause festhält.
Lausanne versucht, in der Startphase der zweiten Hälfte aktiver zu werden, doch das Waadtländer Passspiel ist zu ungenau. Beide Mannschaften neutralisieren sich und die Partie droht dahinzuplätschern, ehe Kololli aus dem Nichts für das erste Tor der Partie sorgt. Der Treffer ist wie ein Weckruf für die Akteure auf dem Feld. Das Spiel nimmt Fahrt auf – zumindest auf einer Seite. Sitten drückt, was das Zeug hält und schnürt die Waadtländer komplett ein. Die Walliser kommen zu zwei Elfmetern. Kabacalman verzieht den ersten kläglich übers Tor, bevor Chouaref den zweiten souverän versenkt. Lausanne gibt kaum mehr Gegenwehr und überlässt Sion das Spiel. So setzt dann auch Surdez mit seinem ersten Super-League-Tor den 3:0-Schlusspunkt.
DIE TORE
57. Minute, Benjamin Kololli, 1:0. Aus dem Nichts schlägt Sion zu. Soppy will einen hohen Ball klären, produziert dabei aber eine Kerze ins Zentrum. Nivokazi schirmt stark ab und legt auf Kololli ab. Der Routinier steht plötzlich alleine vor dem Tor, bleibt cool und schiebt überlegt in die entfernte Ecke ein.
70. Minute, Ilyas Chouaref, 2:0. Nachdem Kabacalman zuvor kläglich vom Elfmeterpunkt scheitert, zeigt Chouaref, wie man den Strafstoss richtig versenkt – linke Ecke unhaltbar für Lausannes Letica.
74. Minute, Franck Surdez, 3:0. Franck Surdez erzielt gegen Lausanne seinen ersten Super-League-Treffer. Théo Berdayes bedient Surdez, der nicht lange fackelt und den Ball souverän einschiebt.
DER BESTE
Baltazar Costa zeigt im Mittelfeld eine hervorragende Leistung, gewinnt zahlreiche Bälle zurück und sorgt für die richtigen Impulse im Angriff. Ein rundum gelungenes Spiel des Brasilianers.
DER SCHLECHTESTE
Was für ein katastrophaler Einstand von Brandon Soppy! Er ist am 1:0 schuld und verursacht das Foul, das zum Elfmeter zum 2:0 führt. Der französische Rechtsverteidiger ist viel zu nachlässig. In der Super League wird das nicht verziehen – selbst wenn man zuvor in der Ligue 1 und der Serie A gespielt hat.
DAS GAB ZU REDEN
Witzige Szene in der 27. Minute: Numa Lavanchy will direkt neben der Bank von Lausanne-Sport einen Einwurf schnell ausführen. Lausannes Ersatzgoalie Thomas Castella schnappt sich aber den Ball und wischt ihn mit seinem Trikot ab, um den rechten Aussenverteidiger des FC Sion an der Ausführung zu hindern. «Aber hör doch auf...», tadelt ihn Lavanchy, halb ernst, halb amüsiert. Die beiden kennen sich sehr gut aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Lausanne.
DIE FANS
Der Zuschauerandrang ist an diesem Sonntag im Tourbillon-Stadion recht ordentlich. Von den angekündigten 12’000 Zuschauern – eine wie immer unrealistische Zahl – kann zwar keine Rede sein, doch das Stadion ist dennoch gut gefüllt. Der Gästeblock ist bis auf den letzten Platz besetzt. Zwischen den beiden Fanblöcken gibt es keine nennenswerten Zwischenfälle, zumindest nicht im Stadion.
DIE SCHIRIS
Wie so oft zeigt Anojen Kanagasingam eine sehr gute Leistung. Der Berner Schiedsrichter leitet das Derby perfekt und wird seinem Status als Fifa-Schiedsrichter einmal mehr gerecht. Er ist stets nah am Geschehen, zückt die Karten, wenn nötig, und beweist Spielverständnis. Der erste Elfmeter, den er für Sion pfeift, ist gerechtfertigt, und er braucht den VAR nicht, um das Ziehen am Trikot von Karim Sow an Rilind Nivokazi zu sehen. Der zweite ist eindeutig.
SO GEHTS WEITER
Lausanne empfängt nach der Cup-Pause vom nächsten Wochenende am Samstag, 25. April (18 Uhr) den FCZ. Sion reist tags darauf nach Basel (14 Uhr).
Brack Super League 25/26| Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
| 2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
| 3 | FC Lugano | 33 | 12 | 57 | |
| 4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
| 5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
| 6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 | |
| 7 | FC Luzern | 33 | 3 | 40 | |
| 8 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
| 9 | FC Lausanne-Sport | 33 | -10 | 39 | |
| 10 | FC Zürich | 33 | -18 | 34 | |
| 11 | Grasshopper Club Zürich | 33 | -25 | 27 | |
| 12 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |
| Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
| 2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
| 3 | FC Lugano | 33 | 12 | 57 | |
| 4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
| 5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
| 6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 | |
| 7 | FC Luzern | 33 | 3 | 40 | |
| 8 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
| 9 | FC Lausanne-Sport | 33 | -10 | 39 | |
| 10 | FC Zürich | 33 | -18 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 33 | -25 | 27 | |
12 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |
