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Schlechtes WLAN? Wie dir dein altes Smartphone dabei helfen kann

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Schlechtes WLAN? Wie dir dein altes Smartphone dabei helfen kann

Aktualisiert am 12.04.2026, 14:30 Uhr © Foto: CC0 / Unsplash / Eirik Solheim Lesedauer:2 Min. UTOPIA

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Schlechtes WLAN im Schlafzimmer, auf dem Balkon oder im Homeoffice? Bevor du Geld für neue Technik ausgibst, lohnt sich der Blick auf ein altes Smartphone, das du vielleicht noch zu Hause herumliegen hast.

Langsames WLAN in bestimmten Ecken der Wohnung oder des Hauses ist für viele ein bekanntes Problem. Die meisten von uns haben außerdem ein oder sogar mehrere alte Smartphones zu Hause herumliegen, die nicht mehr richtig funktionieren, die wir aber auch noch nicht weggeben wollen. Vielleicht, weil du das alte Telefon irgendwann reparieren möchtest, vielleicht auch, weil du unsicher bist, wie man Smartphones richtig entsorgt.

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Diese beiden Probleme können sich gegenseitig lösen: Viele Android-Handys lassen sich mit ein paar Handgriffen in eine Art WLAN-Repeater verwandeln – das funktioniert überraschend effektiv und du verlängerst die Lebensdauer des Geräts. Echte WLAN-Repeater kosten nicht nur Geld, sondern verbrauchen wie alle Produkte auch weitere Ressourcen in der Herstellung. Vielleicht reicht die Lösung mit dem alten Smartphone für dich ja stattdessen schon aus.

Ein Repeater verlängert die Reichweite deines WLANs, indem er das Signal aufnimmt und weiterleitet. So erreichst du auch Räume mit schlechtem Empfang.

So richtest du dein Android-Handy als WLAN-Repeater ein

Die einfachste Methode funktioniert über die Hotspot- und Tethering-Funktion:

  1. Verbinde dein Smartphone mit deinem WLAN
  2. Öffne Einstellungen, dann Netzwerk & Internet
  3. Tippe auf Hotspot & Tethering
  4. Aktiviere den WLAN-Hotspot
  5. Lege Namen und Passwort fest
  6. Verbinde andere Geräte mit diesem neuen Netzwerk

Dein Handy empfängt jetzt das WLAN und gibt es weiter – genau wie ein Repeater.

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Tipp: Verwende denselben Netzwerknamen und dasselbe Passwort wie für deinen Router. So können Geräte automatisch wechseln, wenn du dich damit durch die Räume bewegst – zum Beispiel das Handy, das du aktuell benutzt.

Nachteile vom Handy als WLAN-Repeater

So praktisch die Lösung ist – perfekt ist sie nicht:

  • Hoher Akkuverbrauch: Wenn dein Handy gleichzeitig WLAN empfängt und als Hotspot weitergibt, läuft es dauerhaft auf hoher Leistung. Das kann dazu führen, dass der Akku sehr schnell leer wird und sich das Gerät spürbar erwärmt. Für längere Nutzung ist es daher sinnvoll, das Smartphone dauerhaft am Ladegerät zu lassen – was wiederum zusätzlichen Strom verbraucht.

Handy-Ladekabel in der Steckdose lassen: Aus zwei Gründen ist das keine gute Idee

  • Die Verbindungsqualität ist oft begrenzt: Im Vergleich zu einem echten WLAN-Repeater ist die Signalstärke eines alten Smartphones meist schwächer und weniger stabil. Gerade bei mehreren verbundenen Geräten oder datenintensiven Anwendungen wie Streaming oder Videokonferenzen kann es zu Ruckeln oder Abbrüchen kommen.
  • Nicht jedes Android-Gerät unterstützt die Funktion zuverlässig: Einige Smartphones können nicht gleichzeitig mit einem WLAN verbunden sein und selbst ein WLAN-Signal weitergeben. In solchen Fällen funktioniert der Trick gar nicht oder nur über Umwege wie USB- oder Bluetooth-Tethering, die wiederum ihre eigenen Einschränkungen haben.
  • Der Wechsel zwischen Netzwerken funktioniert nicht nahtlos: Auch wenn du denselben Netzwerknamen verwendest, entscheiden deine Geräte selbst, wann sie das Netzwerk wechseln. Häufig bleiben sie zu lange mit dem schwächeren Signal verbunden oder verlieren kurz die Verbindung beim Wechsel. Das kann im Alltag störend sein.
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