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Asp Jensen und Frey schiessen GC zu überlebenswichtigem Sieg

FC Winterthur0:2Grasshopper Club ZürichZum Fussball-KalenderFC WinterthurBeendet0:2Grasshopper Club ZürichJensen 18'Frey 90'+122:03Abrashi machte Hoppers heiss:«Es geht nicht um die Karriere – es geht um den Klub»11.04.2026, 19:27 Uhr«GC zieht sich zurück und überlässt das Spiel komplett den Gastgebern, doch die wissen bisher rein gar nichts damit anzustellen. Die Qualität von Pässen und Flanken im letzten Drittel ist haarsträubend. Was Hoffnung jetzt noch macht: GC-Trainer Gernot Messner stellt eine funktionierende Defensive um und zieht Innenverteidiger Köhler ins Mittelfeld. Ob das gut geht?Blick-Fussballchef Tobias Wedermann aus dem Stadion Schützenwiese»08.04.2026, 10:42 Uhr

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11.04.2026, 20:16 Uhr

Für Winterthur geht es am Sonntag, 26. April, auswärts bei Servette weiter. Es ist das erste Spiel für Winterthur in der Abstiegsrunde und somit die erste Möglichkeit Punkte gutzumachen. Für die Hoppers steht als nächstes am kommenden Samstag der Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Ouchy an, dieses Spiel wird um 19:15 Uhr angepfiffen. In der Abstiegsrunde treffen sie dann als erstes zuhause auf den FC Luzern.

11.04.2026, 20:11 Uhr

Die Zürcher verschaffen sich durch diesen Sieg etwas Luft im Abstiegskampf und fahren enorm wichtige drei Punkte ein. Dank dem Sieg beträgt der Abstand auf Winterthur jetzt neu acht Punkte. Da der FCZ im Parallelspiel verloren hat besteht sogar noch die Hoffnung der Barrage zu entgehen. Für Winterthur wird es jetzt hingegen sehr schwierig den Abstieg noch zu verhindern, bei acht Punkten Rückstand bei noch fünf verbleibenden Spielen.

11.04.2026, 20:09 Uhr

In der Nachspielzeit haute dann Frey doch noch einen raus und er erzielte das entscheidende 2:0 von hinter der Mittellinie. Über das gesamte Spiel gewinnt somit GC dieses enorm wichtige Spiel also verdient.

11.04.2026, 20:07 Uhr

Ein Beweis für die fehlende Torgefährlichkeit war hingegen, dass Winterthur nach 75 Minuten noch keinen Schuss aufs Tor abgegeben hat. Aber auch GC hat bis zu diesem Zeitpunkt einen einzigen Schuss aufs Tor zustande gebracht - der aber auch gleich den Weg ins Tor fand. Winterthur machte in der Folge hinten auf und so kam GC zu Möglichkeiten, unter anderem einen Elfmeter in der 89. Minute. Frey verschoss diesen allerdings und so blieb es spannend.

11.04.2026, 20:03 Uhr

Was für ein Ende in diesem Kellerduell! Die zweite Halbzeit begann ähnlich unspektakulär wie die erste endete und so gab es kaum Torszenen. Danach wird das Spiel oft durch Wechsel und Verletzungen unterbrochen und so kommt auch in der zweiten Halbzeit wenig Spielfluss auf. Winterthur hatte aber zunehmend mehr Spielanteile und die Grasshopper igelten sich hinten ein.

11.04.2026, 20:00 UhrSpielende

90. Minute (+13)

Spielende (0:2)

11.04.2026, 19:59 Uhr

90. Minute (+12)

Frey trifft von hinter der Mittellinie! GC kann ein weiteres Mal klären und der Ball kommt zu Frey, der sieht das Kapino weit vor dem eigenen Tor steht. Er zieht einfach ab und trifft zum ersten Mal für GC in der Liga, aus etwa 60 Metern. Ein grandioses Tor!

11.04.2026, 19:59 UhrTor

90. Minute (+11)

Tor, 0:2 durch M. Frey (Grasshoppers)

11.04.2026, 19:56 Uhr

90. Minute (+9)

Bei GC sind jetzt alle 10 Feldspieler um den eigenen Strafraum und der Ball wird nur noch nach vorne geknallt.

11.04.2026, 19:54 Uhr

90. Minute (+7)

Hunziker legt nach einer weiteren Flanke nochmals quer, in der Mitte ist jedoch niemand, der profitieren könnte.

Abstiegskampf entschieden? Asp Jensen und Frey schiessen GC zu überlebenswichtigem Sieg

GC holt drei Big Points auf der Schützenwiese. Winterthur ist nach dem 0:2 so gut wie abgestiegen.Publiziert: 11.04.2026 um 20:01 Uhr|Aktualisiert: 00:08 Uhr Teilen1/10Jonathan Asp Jensen bejubelt sein frühes Tor im Abstiegskracher.Foto: Nico Ilic/freshfocusTobias Wedermann, Carlo Steiner und Davide Malinconico

Das Spiel

GC gewinnt den Abstiegskracher gegen Winterthur mit 2:0. Damit gehen die Hoppers mit acht Punkten Vorsprung auf die Eulachstädter in die fünf Runden der Relegation Round. Winti ist so gut wie abgestiegen. 

Es ist von Anfang an das erwartete Kampfspiel. Passend dazu brechen die Wolken über der Schützenwiese kurz nach Anpfiff. Nachdem Théo Golliard den Ball bei der ersten Chance des Spiels ins Seitenaus befördert, macht es GC-Unterschiedsspieler Jonathan Asp Jensen besser.

Acht Minuten später dreht auf der Gegenseite Andrin Hunziker zum Torjubel vor dem GC-Sektor ab – zum grossen Ärger der Gästefans. Diese lachen nach dem vermeintlichen 1:1 aber zuletzt: Urs Schnyder nimmt den Treffer wegen eines Foulspiels von Remo Arnold an Michael Frey nach Intervention von VAR Fedayi San zurück. 

Winti, das von Anfang an das Spielgerät mehrheitlich kontrolliert, kommt nach der Pause auf 72 Prozent Ballbesitz. Viel mehr als einen halbwegs gefährlichen Kopfball von Andrin Hunziker (56.) bringen die Hausherren aber nicht zustande. GC, das in den zwei Spielen unter Interimstrainer Gernot Messner neun Gegentore kassiert hat, verteidigt solidarisch. Die erfahrenen Allan Arigoni, der erstmals seit November spielt, und Captain Amir Abrashi bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit Juli bringen defensive Stabilität.

Nach 65 Minuten stellt Messner die funktionierende Abwehr um, bringt Innenverteidiger Mikulic für Abrashi, für den Sven Köhler eine Reihe nach vorne rutscht. Doch auch die neu formierte Viererkette ohne Abrashi vornedran hält Winti bis zum Schluss gut vom Tor weg. 

In der Offensive begrenzt sich der Rekordmeister aufs absolute Minimum. In der Schlussphase verpassen Tim Meyer und zweimal Asp Jensen nach Kontern die Vorentscheidung. Michael Frey reicht dafür in der Nachspielzeit zuerst nicht mal ein Penalty, weil Stefanos Kapino schon zum fünften Mal in dieser Saison einen Elfmeter pariert. In der 102. Minute holt er seinen Treffer aber nach: Er trifft aus über 50 Metern ins leere Tor.

2:03Abrashi machte Hoppers heiss:«Es geht nicht um die Karriere – es geht um den Klub»

Die Tore

18. Minute, Jonathan Asp Jensen, 0:1. Der Däne zieht aus knapp 20 Metern ab und trifft im Winterthurer Platzregen präzise in die untere rechte Ecke. Es ist der erste GC-Treffer im dritten Spiel unter Interimscoach Gernot Messner.

90.+12. Minute, Michael Frey, 0:2. Die Nummer 99 von GC ist nach seinem verschossenen Penalty doch noch erfolgreich – und wie. Er trifft aus der eigenen Hälfte ins leere Tor. 

Die Stimmen (gegenüber Blue)

Remo Arnold (Winti): «Es kam definitiv zu wenig. Wir haben nicht den Auftritt hingelegt, den wir uns gewünscht haben. Es war für beide Seiten ein schwieriges Spiel. Das waren wir uns bewusst, aber in den entscheidenden Momenten waren wir nicht da. Man muss ganz klar die Mannschaft kritisieren, aber ich weiss auch nicht, ob der Schiedsrichter heute immer richtig eingegriffen hat. Wenn er das vor dem vermeintlichen Tor direkt pfeift, sage ich überhaupt nichts, aber ob man das mit dem VAR zurücknehmen muss, stelle ich sehr infrage, obwohl ich die Bilder noch nicht gesehen habe. Und vor dem Penalty war meiner Meinung nach auch ein Foul an uns, aber da ist ja schlussendlich nichts passiert.»

Michael Frey (GC): «Wir wollten es mehr. Es ist Abstiegskampf: Man muss nicht versuchen zu glänzen, man muss ackern und fighten und das haben wir gemacht und deshalb ist der Sieg verdient. Aber trotzdem war es knapp: Winti hat extrem gekämpft und es ist noch nicht entschieden, jetzt gehts weiter.»

Sein Tor zum 2:0 vergleicht er mit dem weltbekannten Bild «Der Schrei» von Edvard Munch. Er erklärt aber, es habe nichts mit Kunst zu tun: «Ich konnte nicht mehr, darum habe ich von dort geschossen.» 

«Wir wollten in einer Viererkette mit Speed starten, da war Allan Arigoni die erste Option. Es war schon ein Risiko, ihn ohne Spielpraxis zu bringen, aber es haben auch andere Spieler schon Fehler gemacht. Deshalb hat er es sich mit seinem Verhalten in den letzten Wochen verdient», erklärt GC-Coach Gernot Messner. 

Der Beste

Jonathan Asp Jensen. Dass die Bayern-Leihgabe der mit Abstand talentierteste Spieler auf dem Feld ist, war schon vor der Partie klar und stellt er mit seinem Schlenzer zur 1:0-Führung einmal mehr unter Beweis. Was neu ist: Er kann jetzt auch Abstiegskampf. Ist giftig, emotional und haut sich in die Zweikämpfe. 

Der Schlechteste

Fabian Rohner sollte vor allem mit seiner Geschwindigkeit Impulse auf der rechten Seite setzen. Davon ist am Samstag aber nichts zu sehen. Ausser auffällig schlechten Flanken und beim Gegentor zum 0:1 schläft Rohner komplett.

Das gab zu reden

Der Riesen-Aufreger des Spiels: In der 25. Minute steht Andrin Hunziker alleine vor GC-Goalie Justin Hammel und versenkt den Ball eiskalt zum vermeintlichen 1:1. Doch VAR Fedayi San schreitet ein, da es vor dem Konter ein Foul von Winti-Captain Remo Arnold an Michael Frey gibt. Fans, Spieler und der Trainerstab von Winterthur toben. Doch die Entscheidung ist korrekt. 

Die Schiris

Urs Schnyder muss für den kranken Lukas Fähndrich einspringen und leitet das Spiel eigentlich unaufgeregt, doch für ihn ungewohnt oft liegt er falsch bei der Beurteilung von Szenen. Besonders in der zweiten Hälfte.

Die Fans

8700 Fans sorgen auf der ausverkauften Schützenwiese für eine Stimmung, die eigentlich Super-League-Niveau hätte. Nach der Niederlage von heute wird es aber wohl bis auf Weiteres nur noch drei Super-League-Heimspiele geben in jenem Stadion, das die Fussballromantiker-Herzen höher schlagen lässt. Die Schützenwiese-Abschiedsdaten: FCZ am 2. Mai, Lausanne am 9. Mai und Luzern zum Saisonabschluss am 16. Mai.

So gehts weiter

Die Hauptphase der Saison ist für die beiden Abstiegskandidaten zu Ende. Bevor in zwei Wochen der Kampf ums Überleben in der Relegation Round weitergeht, spielen die Grasshoppers am nächsten Samstag im Cup-Halbfinal auswärts gegen Stade-Lausanne-Ouchy (19.15 Uhr). In der Abstiegsrunde trifft GC am 25. April auf Luzern (18 Uhr), Winterthur reist am Tag darauf zu Servette nach Genf (16.30 Uhr). 

Brack Super League 25/26
MannschaftSPTDPT
1FC Thun323671
2FC St. Gallen322459
3FC Lugano331257
4FC Basel32853
5FC Sion321349
6BSC Young Boys32547
7FC Luzern32339
8Servette FC32039
9FC Lausanne-Sport32-739
10FC Zürich33-1834
11Grasshopper Club Zürich33-2527
12FC Winterthur33-5119
MeisterschaftsrundeAbstiegsrundeBrack Super League 25/26
MannschaftSPTDPT
1
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Lukas
Fahndrich
Schweiz
Anstoss
Samstag
11. April 2026 um 18:00 Uhr
Stadion
Winterthur, Schweiz
Stadion Schützenwiese
Kapazität
9'450
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